Das Rad



Großes Arcanum des Tarot Nr 10 – das Rad + Rune Nr 10 „ar“

Die Nummer 10 im Tarot wird oft als Glücksrad, oder Schicksalsrad bezeichnet und meist als „Aufstieg“ und „Fall“ des Menschen (vor allem sozial) verstanden, ein sich drehendes Rad, in dessen Wandel der Mensch (hilflos) eingebunden scheint und dessen immer-währende Drehung sein Leben bestimmt. „Mal oben“ und „mal unten“.
Die Quersumme der 10 ist 1 (1 + 0) und verweist auf einen Neubeginn auf einer „anderen Oktave“ (oder Ebene).
„Die ar-Rune (das Jahr) ist die Rune der ewigen Wiederkehr in Einklang mit den Kreisläufen in der Natur und im metapysischen Reich.“ (E. Thorsson, Nordische Magie)
Bild: Ich verwende die Runenformen der (sogenannten) Langzweigrunen des skandinavischen Furdork. In der Mitte die ar-Rune, mit dem Stamm (Konzentration und Formgebung = iss-Rune) und einem Kreislauf, in dem zwei Gestalten, durch zwei Kugeln (Sommersonnenwende und Wintersonnenwende) nach oben und nach unten streben – also das „Gegenstück“ zum Rad des Tarot. Im gemeingermanischen Futhark ist dies die Jera-Rune, die zwei Halbkreise in Runenform darstellt.
Die Farbgebung in einen blauen und roten Bereich, betont diese Zweiteilung des Jahreskreises ebenso.



Gute Ernte ist der Nutzen von allen
und ein guter Sommer
und ein vollreifes Feld
(Jahr "All-Herrscher")


Für das Überleben im Winter, war ein erntereicher Sommer nötig.

Thema: Naturkreisläufe, Lebenskreisläufe, Rhytmen, Freude, Ernte, Wohlstand

Eremit
Übersicht
Stärke