Nach "Oben" - über das "Inne"




Der "Weg nach Oben" ist eigentlich der "bewusste Weg nach Inne". Die Auseinandersetzung mit den inneren Trieben und Leidenschaften, welche auf dem christlichen Weg abgelehnt und "verteufelt" werden. Im Bild die rote Gestalt, die "in sich selber" hinein geht. Die linke Rune (TiwaR) symbolisiert die Aufrichtekräfte, aber auch den (alten) Himmelsvater Ziu (Tyr). die mittlere (Fehu) Reichtum und Fülle und die rechte (NaudhiR) Abhängigkeiten, Not und deren Wende. Die "äußere" Gestalt schiebt von den Schulter die Last (Sorge, Angst) und wendet somit die Not.





Lösung
Achtung
Benutzen

Es gibt eine tantrisch-buddhistische Praxis "Chöd", die nicht über die Ablehnung der inneren Negativität, sondern deren Anerkennung arbeitet. Das Buch "Den Dämonen Nahrung geben" (Tsültrim Allione) stellt das sehr gut vor. (Hier ein Link dazu). In den drei Bildern stellt der "Götze" einen der inneren "Götter" dar (Fresslust, Sextrieb, Geiz, Hochmut usw) vor dem das EGO kniet und abhängig ist. Im linken Bild nimmt die Seele die Last herunter und kniet nicht mehr (blind) davor. Im mittleren erkennt die Seele diesen inneren "Gott" an und nimmt ihn somit ins Bewusstsein. Beginnt ihn und sein Wirken wahrzunehmen und gibt ihm die Nahrung die er braucht (füttert ihn) und im rechten Bild benutzt die Seele diesen "inneren Gott" auf ihrem Weg.






In den Mythologien ist es (oft) die "Totenwelt" welche den "Innenraum" bezeichnet. In der Tiefenpsychologie führt der Weg der Initiation ebenfalls vom persönlichen Unbewussten (den "toten" - oder unbewussten - Seelenanteilen) zu den Archetypen (Göttern) des kollektiven Unbewussten. Im Bild ist die nordische Hel (die Unterwelt der Totengöttin Hel - aus der Luther seine "Hölle" geschaffen hat), dargestellt als Hügel) Im Groagaldr ruft Swippdagr (die grüne Gestalt auf dem Hügel) die Groa (die linke Gestalt) aus der Totenwelt. Der Baum symbolisiert die Weltenesche, die in alle Welten hinein wächst, und der Hügel ist als Lebensraum gestaltet. Swippdagr erwartet sich Hilfe durch die Anrufung der "Mutter".







Studium
Bewusstwerdung
Aufrichtung.

Die linke Grafik stellt Hermes Trismegistos dar und somit den "Hermetischen Weg" der die lebendigen Gesetze des Geistes und nicht die der toten Materie studiert und dadurch Frucht (die Kugel) bringt (oder den "Stein der Weisen" findet). Im mittleren erlebt sich das EGO als Zentrum des Bewusstseins das sich zwischen dem Himmel und der Erde selbständig entscheiden kann und muss. Die beiden Totems weisen auf die "inneren Dämonen" und die Sonne auf das "Erkennen", das nur im Lichte möglich ist. Die Schlange kann auch die Wirbelsäule und die Aufrichtefähigkeit des Menschen nach oben symbolisieren.




"Wer sich aufmacht und selber geht, wird sein Ziel erreichen" - Im Bild sind unten zwei UruR Runen (innere und äußere Stärke). dazu die ThurisaR (Wille) und die Berkano (Geborgenheit, Führung). Die Gestalt geht ins Licht. Dieses Licht ist der Körper eines Geistwesens (Engel, Dise, Norne) mit Kopf und zwei Flügeln. Die obere Gestalt geht von links (Inne) nach rechts (außen)







Urd
Eisprung
Walküre

Urd - oder das Wyrd, das personifizierte Schicksal führt den Einzelnen auf seinem Weg. Im Bild dreigesichtig: Blau für Urda (Vergangenheit), Grün für Werdandl (Zukunft) rot für Skuld (Zukunft) Links wird die Gestalt durch die UruR-Rune geschützt, in der Mitte prägt die Isa (Ich) und die Rune des Wollens dient ihr als Stab in die Zukunft.
In meiner Bilderwelt dient das Symbol des Ei's für die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins zum eigenständigen EGO (Ei) wächst es zum Selbstbewusstsein, das - spirituell gesehen - auch in der Anderswelt handlungsfähig ist, dann muss dieses Ei aufbrechen und sich EGO als handlungsfähig erweisen.
Das rechte Bild zeigt das handlungsfähige Selbstbewusstsein (ICH-BIN) oben und unten umgeben von der Macht, die als Norne, oder Schutzengel bezeichnet wird.





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